Eine Katze als tierischer Halt für Senioren

Eine Sache, denen vielen Menschen im Alter fehlt, ist Gesellschaft. Die Enkel und Enkelinnen, Kinder und andere Verwandte sind oft mit Arbeit, Uni und Schule beschäftigt und können nicht immer für ihre Großeltern da sein. Damit Senioren aber dennoch Gesellschaft haben und sich nicht mehr so einsam fühlen müssen, ist die Anschaffung eines weiteren Haushaltsmitglieds eine gute Idee: ein Hund, ein Wellensittich oder doch eine Katze? Hier kommen die Gründe, warum eine Katze als tierischer Halt für Senioren eine gute Idee ist. 

Katze als beliebtestes Haustier Deutschlands

Katzen sind ziemlich unabhängige Haustiere. Im Gegensatz zu Hunden müssen viele Katzen nicht Gassi gehen, sondern erleichtern sich auf der Katzentoilette. Katzen sind bekanntermaßen pflegeleicht und passen sich ihrer Umgebung schnell an. Somit sind sie besser für Senioren geeignet, die unter Umständen nicht mehr so viel und so weit mit dem Haustier spazieren gehen können. Hunde brauchen da schon deutlich mehr Auslauf als Katzen. 

Kein Wunder also, dass die Katze das beliebteste Haustier ist: 13 Millionen Katzen haben in deutschen Haushalten ihr Zuhause gefunden. Dennoch geht auch eine gewisse Verantwortung mit der Haltung einer Katze einher, da sie täglich gefüttert und die Katzentoilette regelmäßig gereinigt werden muss. Auch wenn Senioren in Pflege sind, können Katzen ihren Alltag bereichern und ihnen emotionale Stabilität bieten.

Welche Art der Katze eignet sich für Senioren?

Es gibt Katzen, die sehr gerne kuscheln und Streicheleinheiten bekommen, und solche, die es gar nicht gerne haben, angefasst zu werden. Da der physische Kontakt zu den Katzen nicht nur dem Tier, sondern auch der Person, die es streichelt, bewiesenermaßen guttut, sollte hier die richtige Katze ausgesucht werden. 

Ein Beispiel für eine menschenbezogene, verschmuste und sozialverträgliche Katzenrasse ist die Siamkatze. Diese ist nicht nur charakterlich der perfekte Partner für Senioren, sondern sieht auch dazu wunderschön und majestätisch aus. Der Siamkatze Charakter ist also ein gutes Beispiel für einen vorteilhaften Charakter einer Seniorenkatze, denn sie bietet Menschen im hohen Alter genau das, was sie brauchen.

Worauf muss man achten?

Wenn man beschließt sich im hohen Alter noch ein Haustier zuzulegen, muss einem bewusst sein, dass Katzen durchschnittlich eine Lebenserwartung von 15 Jahren haben. Deshalb sollte im vorab geklärt werden, was mit der Katze oder dem Kater bei vorzeitigem Ableben des Besitzers passiert.

Vorteile einer Katze für Senioren

Studien haben gezeigt, dass Haustiere und besonders der physische Kontakt mit ihnen wie z.B. streicheln und kuscheln, einen positiven Einfluss auf den Blutdruck haben. Dadurch sind Haustierbesitzer generell gelassener. Auch psychologisch wirkt sich ein Haustier positiv aus: So bieten sie den Senioren emotionalen Halt und schaffen eine Routine. Außerdem müssen Senioren, Verantwortung für das Tier übernehmen, was sich wiederum positiv auf die Stimmung und das emotionale Gleichgewicht auswirkt. 

Besser aus dem Heim, von privat oder einer Zoohandlung?

Das kommt auf die Katzenrasse an. Sofern es dem zukünftigen Haustierbesitzer wichtig ist, dass die Katze lediglich von einer Katzenrasse abstammt und kein Mischling ist, wird der Kauf bei einem Züchter empfohlen.

Bei Privatkauf ist zu empfehlen, wenn einem beispielsweise egal ist, ob die Katze ein Mischling ist. Hier ist natürlich dennoch Vorsicht vor Betrug und möglicher Tierquälerei geboten. 

Bei der Vermittlung durch Tierheime kann es unter Umständen dazu kommen, dass keine Katzen mehr an ältere Menschen gegeben werden, da eben die Lebenserwartung der Katzen ein gutes Jahrzehnt überschreitet. Es gibt aber auch Tiervereine, die speziell an Senioren Tiere vermitteln.  

Das braucht man als Katzenausstattung

Grundsätzlich brauchen Katzen eine Umgebung, in der sie sich wohlfühlen können. Wichtig sind natürlich ein Futter- und ein Wassernapf, ein Schlafplatz und eine Katzentoilette. Da Katzen auch sehr spielerisch sind, ist es außerdem wichtig, dass es einen Kratzbaum und anderes Spielzeug zur Beschäftigung gibt.

Foto: pixabay.com

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