Wo steht geschrieben, dass Altenpflege nicht lustig sein darf? Comedian Sybille Bullatschek nimmt die Pflege aufs Korn und setzt sich für Pflegekräfte ein.
Interview mit „Pfläge-Comedian“ Sybille Bullatschek


Wo steht geschrieben, dass Altenpflege nicht lustig sein darf? Comedian Sybille Bullatschek nimmt die Pflege aufs Korn und setzt sich für Pflegekräfte ein.

Wir alle haben das natürliche Bedürfnis, uns zu beschäftigen. Versuchen Sie doch mal, längere Zeit sitzend auf einem Stuhl zu verbringen – ohne laufenden Fernseher, ohne Radio, ohne Handy! Sie schauen dabei bestenfalls aus dem Fenster oder auf eine nicht

In knapp 6 Wochen, am 24. September, ist Bundestagswahl. Ich habe mir deshalb mal die Wahlprogramme der Parteien näher angeschaut. Was wird im Hinblick auf alte Menschen und deren würdevolle Pflege versprochen? Sind das auch diesmal wieder nur leere Worthülsen

Laut einer Statistik aus dem Jahr 2015 werden in Deutschland 71% (oder 1,86 Millionen) pflegebedürftige Menschen zu Hause versorgt. Knapp zwei Drittel davon allein durch Angehörige ohne die Inanspruchnahme von z.B. mobilen Pflegediensten. Nicht selten stoßen die Kinder oder andere

Am Dienstag schreiben wir in der Altenpflegeschule einen Test, in dem es unter anderem um den richtigen Umgang mit Blinden geht. Mit Blinden hatte ich bis jetzt eigentlich noch nicht wirklich viel zu tun. In Deutschland gibt es (geschätzt) derzeit etwa 150.000 blinde und 500.000 sehbehinderte Menschen.

Wer einen pflegebedürftigen oder dementen Angehörigen betreut, kann durch diese anspruchsvolle Aufgabe leicht an die Grenze seiner Belastbarkeit kommen, wie unter http://www.24-stunden-pflege.net/ ausführlich dargestellt wird. Um die eigene Gesundheit zu erhalten und auch psychisch stabil zu bleiben, sind regelmäßige kürzere oder längere Auszeiten unerlässlich. Um diese zu ermöglichen, kann unter bestimmten Voraussetzungen eine Vertretungspflege in Anspruch genommen werden.

In der Altenpflege-Schule hat uns eine unserer Lehrerinnen heute ein Gedicht zum Thema Demenz vorgetragen, das uns alle sehr berührt hat. Ich möchte es Euch und Ihnen hier natürlich nicht vorenthalten.
Bitte einfach mal ganz in Ruhe lesen und wirken lassen… „Wenn ich einmal dement werde“ regt zum Nachdenken an, wühlt auf, macht traurig… lesen lohnt sich.

Die Situation in der Altenpflege ist teilweise wirklich erschreckend, auch wenn ich das direkt nicht bestätigen kann und den reißerischen Medienberichten ganz sicher schon lange keinen Glauben mehr schenken kann und will. Es gibt aber jemanden, der es aus Erfahrung ganz bestimmt besser weiß als ich: Armin Rieger, selbst Heimleiter und Buchautor.

Hier möchte ich Ihnen ein paar Bücher zur Altenpflege vorstellen, die für Auszubildende, Fachkräfte wie auch pflegende Angehörige gleichermaßen geeignet sind. Mittlerweile kann man ja im Internet jede Menge Informationen und Tipps beziehen. Ein gutes Buch lässt sich dadurch meines Erachtens aber nicht ersetzen.